The Rasmus: „Wir sagen, was wir denken“

Auf tochka.net gibt es noch ein weiteres Interview mit The Rasmus aus der Ukraine. Die Übersetzung gibt es unter dem Bild.

Sehr Interessant, da es mal andere Fragen sind. Es geht über den Erfolg, das Bandleben, Rockmusik und den The Rasmus Stil.

Unter dem Link oben findet ihr noch ein paar mehr Bilder vom Interview.

 

© tochka.net

The Rasmus: „Wir sagen, was wir denken“

Eure Karriere begann bereits in den 90er Jahren. Glaubt ihr, ihr könnt den Erfolg noch einmal wiederholen?

Lauri: Es ist ein Rästel, wie man einen erfolgreichen Song schreibt. Es reicht nicht einfach nur einen guten Song zu haben, es gibt viele Komponente. Etwas das heute erfolgreich ist, wäre vor ein paar Jahren vielleicht niemals zum Erfolg gekommen. Es ist schwer zu sagen, man braucht einfach Glück.

Eure Band besteht bereits seit 18 Jahren. Was muss man tun, damit eine Band so lange zusammen bleibt?

Eero: Natürlich haben wir auch Momente, wo jeder von uns eine andere Meinung hat. Wir hatten früher auch einen anderen Drummer. Wir haben 5 Jahre mit ihm gespielt, bis er plötzlich sagte „Ich will etwas anderes machen“. Er wollte mehr reisen und andere Arbeiten machen. Also sagten wir „Okay, dann solltest du das machen. Wir werden einen neuen Drummer finden“. Aber wir hatten Glück, wir hatten ja unseren guten Freund Aki.

The Rasmus haben sicher ein Rezept dafür, wie man Konflikte vermeidet?!

Lauri: Wir reden über alles und wenn etwas negatives im Raum steht, versuchen wir es so zu lösen, dass alle damit einverstanden sind. Wir versuchen immer das Beste draus zu machen und Spaß zu haben, das Überträgt sich dann auch auf die Zuhörer.

Was denken Sie über die Rockmusik der Vergangenheit?

Eero: Ich glaube die Rockmusik wird niemals sterben, es wird immer Menschen geben die sich dafür interessieren. Es gab eine Menge Ereignisse in der Geschichte der Rockmusik. Aber zur Zeit gibt es eben auch viel R´n´B, Techno und Hip Hop. Aber das ist auch gut so. Als wir Teenager waren, gab es viel Grunge mit Bands wie Soundgarden, Pearl Jam und Nirvana. Die Zeit hat uns stark geprägt.

Verfolgen sie elektronische und Dance-Musik? Vielleicht bekommen wir ja bald ein The Rasmus Lied in diesem Stil zu hören.

Lauri: Letztes Jahr habe ich ein Solo-Album veröffentlicht, auf dem ich elektronische Musik mache. Nächstes jahr werde ich ein weiteres Album veröffentlichen. Wir lieben elektronische Musik. Es ist etwas ganz anderes, als Musik mit der Giatrre zu machen. Musik am Computer und mit Synthesizern zu machen ist wie eine andere Welt.

Erzähl uns von der „Monsters of Rock“ Tour im Jahr 2007 in Russland. Konnten Sie viel von ihren älteren Kollegen lernen?

Lauri: Das war sehr Interessant, besonders mit Alice Cooper und den Scorpions zu touren. Sie sind so alt wie mein Vater, um die 65. Ich hatte die Möglichkeit mit Alice Cooper und den Scorpions den Song „Rock You Like A Hurricane“ live zu performen. Als ich noch ein Kind war, habe ich diese Bands gehört und nun stand ich mit ihnen auf der Bühne. Das ist genial! Ich sprach mit Alice Cooper bevor er auf die Bühne ging. Er sagte „Ich bin so nervös“. Ich dachte „Was? Du? Alice Cooper?“. Es war schön zu spüren, dass auch er nur ein Mensch ist wie wir alle. Ich finde es toll, dass sie auch nach all den Jahren und trotz des Alters noch immer Spaß daran haben zu touren. So möchte ich später auch sein und die gleiche Energie haben.

Deine Frau spielt ebenfalls in einer band. Wie bekommt ihr das hin?

Lauri: Ich habe eine sehr ungewöhnliche Familie mit zwei Rockstars (lacht). Es ist alles nur eine Frage der Organisation.

 

 

 


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